Meze & Vorspeisen
Meze — die türkische Tapas-Kultur — ist oft das Highlight jeder Mahlzeit. Ein Meze-Abend mit Freunden, Rakı und endlosen kleinen Tellern ist die türkische Art zu leben.
Kalte Meze (Soğuk Meze)
- Hummus: Kichererbsenpüree mit Tahini, Zitrone und Olivenöl
- Babaganuş (Patlıcan Salatası): Rauchiges Auberginenpüree — das Beste, was einer Aubergine passieren kann
- Haydari: Dicker Joghurt mit Knoblauch, Dill und Minze
- Atom (Ezme): Scharfe Paste aus Paprika, Tomaten und Peperoni
- Yaprak Sarma: Gefüllte Weinblätter mit Reis, Pinienkernen und Korinthen
- Çoban Salatası: Hirtensalat aus Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Paprika — frisch und einfach
- Fava: Bohnenpüree mit Dill — ägäische Spezialität
Warme Meze (Sıcak Meze)
- Sigara Böreği: Knusprige Blätterteig-Zigarren mit Käsefüllung
- Kalamar (Calamari): Frittierte Tintenfischringe — an der Küste überall
- Patlıcan Kızartma: Gebratene Auberginenscheiben mit Joghurt
- Arnavut Ciğeri: Gebratene Leber, albanischer Art — überraschend lecker
- Midye Dolma: Gefüllte Miesmuscheln mit Reis und Gewürzen — Street-Food-Klassiker in Istanbul
Ein Meze-Abend funktioniert so: 4–8 Meze bestellen, dazu frisches Brot, Rakı und Wasser. Langsam essen, viel reden, nachbestellen. Ein Hauptgericht braucht man danach oft nicht mehr.
💡 Tipp
Bestelle in einem Meze-Restaurant nie das komplette Menü — starte mit 4–5 kalten Meze und einem warmen, und bestelle nach. So bleibt alles frisch und du überisst dich nicht. Der Rakı wird 1:1 mit Wasser gemischt (wird milchig-weiß, daher „Löwenmilch") und dazu wird immer auch Wasser getrunken.