Vegetarisch & Vegan in Thailand
Thailand ist für Vegetarier und Veganer deutlich einfacher als die meisten asiatischen Länder — aber es gibt Tücken, die man kennen muss.
Das Problem: Fischsauce & Austernsoße
Selbst Gerichte, die vegetarisch aussehen, enthalten fast immer Fischsauce (Nam Pla) oder Austernsoße. Gebratener Reis, Pad Thai, Suppen — überall ist Nam Pla drin. Du musst es explizit ausschließen, sonst wird es standardmäßig hinzugefügt.
Nützliche Sätze
- „Gin jeh" (กินเจ) — Ich esse vegan (strikt, keine tierischen Produkte, kein Knoblauch, keine Zwiebeln — das ist die buddhistische Fastenvariante)
- „Mang sa wirat" (มังสวิรัติ) — Ich esse vegetarisch (kann Milchprodukte und Eier enthalten)
- „Mai sai nam pla" (ไม่ใส่น้ำปลา) — Ohne Fischsauce
- „Mai sai nam man hoi" (ไม่ใส่น้ำมันหอย) — Ohne Austernsoße
Wo vegan/vegetarisch essen?
- Jeh-Restaurants: Suche nach dem gelben Schild mit roter Schrift เจ (Jeh). Diese rein veganen Restaurants gibt es in jeder Stadt — günstig (30–50 Baht), meist Buffet-Stil. Besonders zahlreich während des Vegetarischen Festivals (September/Oktober).
- Bangkok: Exzellente vegane Szene — May Veggie Home, Broccoli Revolution, Ethos Vegetarian.
- Chiang Mai: Das vegane Paradies Thailands — Free Bird Café, Anchan Vegetarian, Pun Pun.
- Inseln: Auf Koh Phangan, Koh Lanta und Pai gibt es viele vegetarische/vegane Cafés (Yoga-/Wellness-Tourismus).
💡 Tipp
Das Vegetarische Festival (Tesakan Gin Jeh) im September/Oktober ist in Phuket am spektakulärsten: Neun Tage lang wird vegan gegessen, und an jedem Straßenstand gibt es Jeh-Essen. Die Rituale (Feuerläufe, Piercings) sind heftig, aber das Essen ist fantastisch.