Praktisches A–Z · Abschnitt 3/4

Gesundheit & Sicherheit

🇪🇸 Teneriffa Reiseführer

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Gesundheit & Sicherheit

Gesundheit

Teneriffa hat ein gutes Gesundheitssystem (Teil des spanischen Sistema Nacional de Salud). Keine besonderen Impfungen erforderlich. EHIC (Europäische Gesundheitskarte) mitnehmen für Behandlungen in öffentlichen Gesundheitszentren (Centros de Salud). Eine Reisekrankenversicherung ist empfohlen — besonders für Aktivitäten wie Wandern, Tauchen und Paragliding.

Sonne & UV-Strahlung

Das größte Gesundheitsrisiko auf Teneriffa ist die Sonne. Die UV-Strahlung ist deutlich stärker als in Deutschland — auch bei bewölktem Himmel und selbst im Winter. Sonnencreme (mindestens LSF 30, am Teide LSF 50), Hut und Sonnenbrille sind Pflicht. In den ersten Tagen nicht mehr als 30 Minuten in die Sonne.

Quallen & Meeresströmungen

An manchen Stränden treten saisonal Quallen auf (besonders die Portugiesische Galeere — Carabela Portuguesa). Die Rettungsschwimmer hängen violette Flaggen auf, wenn Quallen gesichtet werden. Bei Kontakt: nicht mit Süßwasser waschen, sondern mit Essig oder Meerwasser. Im Zweifelsfall zum Erste-Hilfe-Posten am Strand.

Meeresströmungen: An den wilden Stränden der Nordküste und bei Los Gigantes können starke Strömungen auftreten. Immer auf die Flaggen achten: Grün = sicher, Gelb = Vorsicht, Rot = Badeverbot.

Sicherheit

Teneriffa ist ein sehr sicheres Reiseziel. Gewaltkriminalität gegen Touristen: praktisch null. Das häufigste Problem: Taschendiebstahl in Touristengebieten (Playa de las Américas, Karneval, Märkte). Übliche Vorsichtsmaßnahmen genügen: Wertsachen im Hotelsafe, keine Handtasche am Stuhl hängen lassen, am Strand nichts Wertvolles unbeaufsichtigt liegen lassen.

RisikoBewertungHinweis
KriminalitätNiedrigTaschendiebstahl in Touristenzonen möglich
StraßenverkehrMittelBergstraßen kurvenreich, spanischer Fahrstil
MeerMittelStrömungen an Nordküste, Quallen saisonal
SonneHochUnterschätzte UV-Strahlung, Sonnenbrand häufigste Verletzung
VulkanaktivitätSehr niedrigTeide aktiv, aber überwacht. Letzter Ausbruch: 1909 (Chinyero)

Notruf: 112 (europaweit, Polizei/Feuerwehr/Rettungsdienst). Die Mitarbeiter sprechen in der Regel auch Englisch und teilweise Deutsch.

Achtung

Die Calima — ein heißer Saharawind — kann Temperaturen plötzlich auf über 40°C treiben und die Luft mit feinem Saharastaub füllen. Bei Calima: viel trinken, körperliche Anstrengung meiden, Asthmatiker und Allergiker sollten drinnen bleiben. Die Calima dauert meist nur 2–3 Tage.

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