Praktische Infos A-Z · Abschnitt 3/7

Gesundheit & Malaria

🇳🇦 Namibia Reiseführer

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Gesundheit & Malaria

Namibia ist gesundheitlich eines der unkompliziertesten Reiseländer im südlichen Afrika — aber einige Vorkehrungen sind wichtig.

Impfungen

ImpfungStatusHinweis
Hepatitis AEmpfohlenStandard-Reiseimpfung
Hepatitis BEmpfohlenBei längerem Aufenthalt
TyphusEmpfohlenBei Reisen in den Norden
TollwutErwägenBei Camping und Tierkontakt
Tetanus/Diptherie/PolioAuffrischenStandard-Grundimmunisierung
GelbfieberNicht nötigNur bei Einreise aus Gelbfieber-Ländern

🦟 Malaria — nur im Norden!

Malaria-Risiko besteht in Namibia nur im Norden — besonders im Caprivi-Streifen, Kavango und im nördlichen Etosha-Bereich. In der Regenzeit (November–Mai) ist das Risiko am höchsten.

  • Windhoek, Sossusvlei, Swakopmund, Fish River Canyon: Malariafrei — keine Prophylaxe nötig
  • Etosha, Damaraland: Geringes Risiko, Mückenschutz reicht meist aus
  • Caprivi, Kavango, Ovamboland: Prophylaxe empfohlen (Malarone oder Doxycyclin)

Sonne & Dehydrierung

Die UV-Strahlung in Namibia ist extrem — LSF 50+ ist Pflicht, auch bei bewölktem Himmel. In der Namib-Wüste kannst du leicht 3–4 Liter Wasser pro Tag verlieren, ohne es zu merken. Immer mindestens 5 Liter Wasser pro Person im Auto mitführen!

Achtung

In der Wüste ist Dehydrierung gefährlicher als jede Tropenkrankheit. Mindestens 3 Liter pro Tag trinken, mehr bei Wanderungen. Erste Anzeichen von Hitzschlag (Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel): sofort in den Schatten und trinken!

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