Regionen im Überblick
Myanmar ist ein riesiges Land mit einer Fläche fast doppelt so groß wie Deutschland. Die touristisch erschlossenen Regionen konzentrieren sich auf den zentralen Korridor von Yangon im Süden bis Mandalay im Norden:
Yangon & Süden
Für wen: Kulturreisende, Stadtentdecker, Tempelliebhaber
Die ehemalige Hauptstadt und größte Stadt des Landes ist der Einstiegspunkt für die meisten Myanmar-Reisenden. Die goldene Shwedagon-Pagode, eines der beeindruckendsten religiösen Bauwerke der Welt, koloniale Architektur im charmanten Verfall, lebendige Märkte und die unvergleichliche Teehaus-Kultur. Im Süden locken der mystische Goldene Fels (Kyaiktiyo) und der paradiesische Strand von Ngapali.
Bagan & Zentralmyanmar
Für wen: Geschichtsinteressierte, Fotografen, Abenteurer
Die archäologische Zone von Bagan mit über 2.000 Tempeln und Pagoden auf einer Fläche von 36 km² ist Myanmars absolutes Kronjuwel und seit 2019 UNESCO-Weltkulturerbe. Dazu kommen der Mount Popa — ein erloschener Vulkan mit einem malerischen Gipfelkloster — und die unvergessliche Irrawaddy-Flussfahrt von Mandalay nach Bagan.
Inle-See & Shan-Staat
Für wen: Naturliebhaber, Kulturreisende, Trekker
Der Inle-See mit seinen weltberühmten Einbein-Fischern und schwimmenden Gärten, das Trekking-Mekka Kalaw mit seinen unvergesslichen Dorfübernachtungen, die mystische Pindaya-Höhle mit 8.000 Buddha-Statuen und die überraschend gute Red Mountain Winery. Der Shan-Staat ist Myanmars ethnisch vielfältigste Region.
Mandalay & Norden
Für wen: Kulturreisende, Klosterbesucher, Fotografie-Enthusiasten
Myanmars kulturelle Hauptstadt: das weltgrößte Buch in der Kuthodaw-Pagode, die ikonische U-Bein-Brücke aus Teakholz, der Mandalay Hill mit seinem Panoramablick und vier alte Königsstädte, die sich als Tagesausflüge erkunden lassen. Im Norden lockt das Gokteik-Viadukt — eine der spektakulärsten Zugstrecken Asiens.