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Natur & Umwelt · Abschnitt 2/2

Artenschutz — Erfolgsgeschichten

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Artenschutz — Erfolgsgeschichten

Mauritius hat eine der tragischsten Umweltgeschichten der Welt — der Dodo ist zum globalen Symbol für von Menschen verursachtes Aussterben geworden. Doch die Insel hat auch einige der beeindruckendsten Artenschutz-Erfolge aller Zeiten hervorgebracht.

Gerettete Arten

  • Mauritius-Falke (Mauritius Kestrel): 1974 gab es weltweit nur noch 4 Exemplare — der seltenste Vogel der Welt. Durch ein beispielloses Zuchtprogramm der Durrell Wildlife Conservation Trust und lokaler Naturschutzbehörden leben heute wieder über 300 in freier Wildbahn. Eine der größten Artenschutz-Erfolgsgeschichten überhaupt.
  • Mauritius-Taube (Pink Pigeon): Auf 12 Individuen geschrumpft, heute wieder über 400. Im Black River Gorges Nationalpark mit etwas Glück zu beobachten.
  • Echo-Sittich (Mauritius Parakeet): Der einzige überlebende Papagei der Maskarenen-Inseln. Vom Rand des Aussterbens zurückgeholt, heute rund 800 Tiere.
  • Aldabra-Riesenschildkröten: Als Ersatz für die ausgerotteten mauritischen Riesenschildkröten wurden Aldabra-Schildkröten von den Seychellen angesiedelt. In Pamplemousses, La Vanille und auf Ile aux Aigrettes kann man ihnen begegnen.

Ile aux Aigrettes

Die kleine Insel Ile aux Aigrettes vor der Südostküste ist ein lebendiges Labor des Artenschutzes. Auf nur 26 Hektar wurden invasive Pflanzen entfernt und durch einheimische Vegetation ersetzt. Heute leben hier Mauritius-Tauben, Aldabra-Schildkröten und seltene Geckos in einem weitgehend restaurierten Ökosystem. Geführte Touren der Mauritian Wildlife Foundation starten von Mahébourg (ab 800 MUR / 16€, Dauer: 2 Stunden). Unbedingt empfehlenswert für alle, die sich für Naturschutz interessieren.

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