Gozo entdecken
Gozo (auf Maltesisch Għawdex) ist Maltas kleine Schwester — und für viele Besucher die schönere der beiden Inseln. Nur 14 km lang und 7 km breit, mit 37.000 Einwohnern, ist Gozo das, was Malta vor 50 Jahren war: ländlich, entspannt und authentisch. Terrassierte Felder, wildblühende Macchia, verschlafene Dörfer mit überproportional großen Barockkirchen und eine Küstenlandschaft, die von sanften Buchten bis zu dramatischen Klippen reicht.
Gozo erreicht man per Fähre von Ċirkewwa (Nordspitze Maltas) nach Mġarr auf Gozo — 25 Minuten Überfahrt, alle 45 Minuten, 4,65€ hin und zurück (Bezahlung nur auf dem Rückweg). Die Insel lässt sich an einem Tag erkunden, aber wer Gozos Rhythmus wirklich spüren will, bleibt mindestens 2–3 Nächte. Die Abende auf Gozo, wenn die Tagesausflügler weg sind und die Dörfer in goldenes Licht getaucht werden, gehören zu den schönsten Momenten einer Malta-Reise.
Transport auf Gozo: Das Busnetz (Linie 300er) deckt die ganze Insel ab, ist aber weniger frequent als auf Malta. Ein Mietwagen (ab 25€/Tag) oder ein Quad (ab 35€/Tag) gibt maximale Freiheit. Alternativ: Hop-on-Hop-off-Bus (20€/Tag) für die wichtigsten Stationen.
💡 Tipp
Auf Gozo unbedingt in einem Farmhouse übernachten! Die umgebauten Bauernhäuser aus Kalkstein mit eigenem Pool sind Gozos Spezialität — rustikaler Charme, absolute Ruhe, Sternenhimmel ohne Lichtverschmutzung. Ab 80€/Nacht für 2 Personen.