Nordküste entdecken
Die Nordküste Mallorcas ist die familienfreundlichste Region der Insel — und gleichzeitig eine der landschaftlich vielfältigsten. Hier treffen die letzten Ausläufer der Serra de Tramuntana auf die weite, flache Bucht von Alcúdia, und das Ergebnis ist spektakulär: Im Westen die dramatischen Klippen von Cap de Formentor, im Osten die sanften Dünen von Platja de Muro, dazwischen zwei der charmantesten Städtchen Mallorcas.
Die Bucht von Alcúdia beherbergt den längsten Sandstrand der Insel — 14 Kilometer feiner, goldener Sand, der so flach ins Meer abfällt, dass Kleinkinder hier sicher planschen können. Kein Wunder, dass deutsche und britische Familien seit Jahrzehnten wiederkommen. Aber die Nordküste ist weit mehr als ein Badeziel.
Alcúdia bezaubert mit einer vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer, römischen Ruinen und einem der besten Wochenmärkte der Insel. Pollença lockt mit den berühmten 365 Calvari-Stufen, einem lebhaften Sonntagsmarkt und dem prestigeträchtigen Musikfestival im Sommer. Und dann ist da das Cap de Formentor — jene wilde Halbinsel, die wie ein Finger ins Mittelmeer zeigt und mit ihrer Serpentinenstraße, den Steilklippen und dem einsamen Leuchtturm zu den aufregendsten Orten Mallorcas zählt.
Dazu kommt mit dem Parc Natural de S'Albufera das größte Feuchtgebiet der Balearen — ein Paradies für Vogelbeobachter mit über 300 nachgewiesenen Arten. Die Nordküste ist die perfekte Region für Familien mit Kindern, aber auch für Radfahrer, Wanderer und alle, die Mallorca jenseits des Ballermann-Klischees entdecken wollen.
Plane mindestens 4–5 Tage für die Nordküste ein. Mit dem Mietwagen erreichst du alles in kurzer Zeit: Alcúdia–Pollença sind nur 10 Minuten, Alcúdia–Cap de Formentor etwa 40 Minuten.
💡 Tipp
Die Nordküste ist ideal als Basis für einen Mallorca-Urlaub: Vom Port d'Alcúdia erreichst du Palma in 50 Minuten, die Ostküsten-Calas in 40 Minuten und die Tramuntana-Dörfer in 30 Minuten. Viele Familien buchen hier zwei Wochen und machen Tagesausflüge in alle Richtungen.