Sicherheit & Kommunikation
Sicherheit
Madagaskar ist kein gefährliches Reiseland — aber auch kein sorgenfreies. Die meisten Reisenden erleben eine problemlose, sichere Reise, wenn sie ein paar Grundregeln beachten:
| Risiko | Bewertung | Hinweis |
|---|---|---|
| Straßenkriminalität | Mittel (in Städten) | Taschendiebstahl in Tana, nie nachts zu Fuß |
| Bewaffnete Überfälle | Niedrig (Touristen) | Nachts in Tana, bestimmte Überlandstrecken |
| Straßenverkehr | Hoch | Schlechteste Straßen, abenteuerlicher Fahrstil |
| Naturgefahren | Mittel | Zyklone (Jan–Mär), Überschwemmungen |
| Gesundheit | Mittel | Malaria, Magen-Darm, keine ärztliche Versorgung außerhalb Tana |
Wichtige Regeln:
- Nachts nicht zu Fuß gehen — nirgendwo, auch nicht in Touristenorten
- Keinen Schmuck, teure Uhren oder sichtbare Elektronik tragen
- Bargeld verteilt tragen (Geldgürtel, verschiedene Taschen)
- Wertsachen im Hotelsafe lassen
- Bei einem Überfall: Kein Widerstand, alles abgeben. Dein Leben ist wichtiger als dein Portemonnaie
- Informiere dich über aktuelle Sicherheitslage: Auswärtiges Amt (auswaertiges-amt.de)
Internet & Kommunikation
Das mobile Internet in Madagaskar ist überraschend gut in den Städten und an touristischen Orten. Auf dem Land kann das Signal schwach oder nicht existent sein.
- Lokale SIM-Karte: Telma, Orange oder Airtel am Flughafen oder in jeder Stadt kaufen (1–2€). Daten-Pakete: 1 GB ab 1€, 5 GB ab 3€. 4G in Städten, 3G/Edge auf dem Land.
- WLAN: In den meisten Hotels vorhanden, Qualität schwankt enorm. In Budget-Unterkünften oft nur in der Lobby.
- Roaming: EU-Roaming gilt NICHT für Madagaskar. Lokale SIM ist deutlich günstiger.
Notruf
117 (Polizei), 118 (Feuerwehr). In der Praxis: Wende dich an dein Hotel oder deinen Fahrer/Guide, die meist schneller helfen können als die Behörden.