Guardalavaca & Playa Pesquero★★
Guardalavaca (Provinz Holguín) ist die Strandregion des kubanischen Ostens — 800 km von Havanna, aber nur 60 km vom Flughafen Holguín entfernt. Der Name bedeutet angeblich „hüte die Kuh" — weil die spanischen Kolonisten hier einst ihre Viehherden vor Piraten schützten.
Die Region hat drei Hauptstrände:
Playa Guardalavaca
Der Hauptstrand: 1,5 km feiner Sand in einer geschützten Bucht. Flaches, ruhiges Wasser, ideal für Familien. Mehrere Hotels (3–4★), direkt am Strand. Die Umgebung ist hügeliger und grüner als Varadero — man sieht Palmen und tropische Vegetation statt Bettenburgen.
Playa Pesquero
5 km westlich: ein längerer, weitläufigerer Strand mit neueren 5★-Resorts (Iberostar, Gaviota). Oft als bester Hotel-Strand in Ostkuba bezeichnet. Weniger überlaufen als Guardalavaca.
Playa Esmeralda
Zwischen den beiden, zugänglich über die Hotels. Kleiner, intimer Strand in einer Bucht mit besonders klarem Wasser.
Ausflüge
- Bahía de Naranjo: Naturbucht mit Bootstouren, Schnorcheln und einem (umstrittenen) Delphinarium
- Museo Chorro de Maíta: Einziger archäologischer Taíno-Friedhof Kubas (2 km entfernt). Skelette der Ureinwohner in situ. Beeindruckend und nachdenklich stimmend. 3 €.
- Kolumbus-Landeplatz: An der Bahía de Bariay landete Christoph Kolumbus am 28. Oktober 1492 erstmals auf Kuba und schrieb: „Das schönste Land, das Menschenaugen je erblickten." Ein Denkmal markiert die Stelle.
💡 Tipp
Guardalavaca ist ideal für alle, die Strand und Kultur kombinieren wollen: Santiago de Cuba (2,5 Std.) und Baracoa (4 Std.) sind als Tagesausflüge oder Weiterreise erreichbar. Das Chorro-de-Maíta-Museum sollte man nicht verpassen.