Barrierefreiheit
Kroatien hat in den letzten Jahren viel in Barrierefreiheit investiert, aber es gibt noch erhebliche Lücken — besonders in den historischen Altstädten.
Was gut funktioniert
- Moderne Hotels (ab 4 Sterne) haben in der Regel barrierefreie Zimmer und Aufzüge
- Neuere Fährschiffe von Jadrolinija sind rollstuhlgerecht ausgestattet
- Zagreb hat die barrierefreieste Infrastruktur: Straßenbahnen mit Niederflureinstiegen, abgesenkte Bordsteine in der Innenstadt, barrierefreie Museen
- Split — die Riva-Promenade und die modernen Stadtteile sind gut zugänglich
- Zadar — die Uferpromenade mit Meeresorgel und Gruß an die Sonne ist eben und rollstuhlgeeignet
- Nationalpark Plitvicer Seen — Route A (untere Seen) hat Holzstege, die teilweise rollstuhlgeeignet sind; die oberen Seen sind schwieriger
Wo es schwierig wird
- Dubrovniks Altstadt — fast ausschließlich Treppen und unebenes Kopfsteinpflaster; der Stradun (Hauptstraße) ist eben, aber Seitengassen sind steil
- Rovinj, Trogir, Korčula — mittelalterliche Kerne mit engen Gassen und Stufen
- Öffentliche Busse auf den Inseln — selten Niederflur, häufig enge Türen
- Strände — Kies- und Felsstrände dominieren; Sandstrände mit rollstuhlgerechtem Zugang gibt es in Nin (Norddalmatien), auf Rab (Paradies-Strand) und an der Copacabana in Dubrovnik
💡 Tipp
Die Organisation "Accessible Croatia" (accessible-croatia.com) bietet spezialisierte Reiseplanung für mobilitätseingeschränkte Reisende und kennt die besten barrierefreien Hotels, Strände und Ausflüge.