Sicherheit
Allgemeine Sicherheitslage
Jordanien ist eines der sichersten Länder des Nahen Ostens und für Touristen grundsätzlich sehr sicher. Trotz der Lage in einer unruhigen Region (Syrien, Irak, Israel/Palästina) hat es König Abdullah II. geschafft, Jordanien als Insel der Stabilität zu bewahren. Terroranschläge gegen Touristen sind extrem selten, die Kriminalitätsrate ist niedrig, und die Sicherheitskräfte sind professionell und präsent.
Sicherheitszonen
| Zone | Bewertung | Hinweis |
|---|---|---|
| Touristenzentren (Amman, Petra, Wadi Rum, Aqaba, Jerash, Totes Meer) | Sehr sicher | Normale Vorsicht wie in Südeuropa |
| Ländliche Gebiete | Sicher | Gastfreundschaft überall, kaum Kriminalität |
| Grenzgebiet Syrien (Nordosten) | Vorsicht | Auswärtiges Amt empfiehlt Abstand — Flüchtlingslager, Militärpräsenz |
| Grenzgebiet Irak (Osten) | Meiden | Reisen dorthin nur mit triftigem Grund |
Kriminalität
Gewaltkriminalität gegen Touristen ist extrem selten. Was gelegentlich vorkommt:
- Taschendiebstahl: In Ammans Downtown und an touristischen Hotspots. Wertsachen nicht offen tragen.
- Taxi-Betrug: Fahrer, die das Taxameter nicht einschalten oder Umwege fahren. Auf Taxameter bestehen oder Uber/Careem nutzen.
- Überteuerung: In Petra und Wadi Rum: Esel-/Kamelritte und Souvenirs zu überhöhten Preisen. Vorher den Preis vereinbaren.
- Aufdringliche Verkäufer: In Petra bieten Beduinen Eselritte, Schmuck und Führungen an. Freundlich aber bestimmt ablehnen.
Frauen allein unterwegs
Jordanien ist für alleinreisende Frauen relativ sicher. Die Gastfreundschaft gilt ausdrücklich auch für Frauen. Tipps:
- Konservativ kleiden (Schultern und Knie bedeckt), besonders außerhalb Ammans
- Bei Belästigung bestimmt reagieren — jordanische Passanten greifen oft helfend ein
- Nachts Taxi statt zu Fuß (Uber ist ideal)
- In Wadi Rum und Petra: organisierte Touren bieten zusätzliche Sicherheit