Kenia
Kenia ist das Safariland schlechthin: Die Masai Mara mit der großen Tierwanderung, der Kilimandscharo als Kulisse, Flamingo-Seen und die Swahili-Küste am Indischen Ozean. Dazu kommen die Masai-Kultur, Nairobis aufstrebende Szene und einige der besten Safari-Lodges Afrikas.
Hauptstadt
Nairobi
Sprache
Swahili, Englisch
Währung
Kenianischer Schilling (KES)
Zeitzone
UTC+3
Flugzeit ab DE
ca. 8–9 Stunden
Einreise
Reisepass, E-Visum nötig
Top 5 Highlights in Kenia
Die Orte, die du auf keinen Fall verpassen darfst.
Masai Mara
Die große Tierwanderung (Juli–Oktober): Millionen Gnus durchqueren den Mara-Fluss – Natur pur.
Amboseli-Nationalpark
Elefantenherden vor der majestätischen Kulisse des Kilimandscharo.
Diani Beach
Weißer Sandstrand am Indischen Ozean – perfekte Safari-Strand-Kombination.
Nakurusee
Tausende rosa Flamingos am Sodasee, dazu Nashörner und Giraffen.
Lamu Island
Autofreie Swahili-Insel mit jahrhundertealter Kultur, Dhow-Booten und Eselstaxis.
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Beste Reisezeit für Kenia
Empfohlene Reisezeit
Juli–Oktober (große Migration), Jan–Feb (trocken)
Sommer
22–28°C
Winter
20–26°C
Was kostet ein Urlaub in Kenia?
Durchschnittliche Kosten pro Person und Tag (ohne Flug)
Budget
60–100€ (inkl. Safari)
Hostel, Streetfood, ÖPNV
Mittelklasse
120–250€
Hotel, Restaurant, Ausflüge
Luxus
250–700€
Boutique-Hotel, Fine Dining
5 Reisetipps für Kenia
Insider-Wissen, das deinen Urlaub besser macht.
Safari im Juli–Oktober für die große Tierwanderung in der Masai Mara
Malaria-Prophylaxe besprechen und Mückenspray mit DEET mitnehmen
Gruppentouren sind deutlich günstiger als private Safaris
Sonnencreme und Hut sind Pflicht – auch bei bewölktem Himmel
Nairobi hat eine aufstrebende Food- und Kunstszene – nicht überspringen
Essen & Trinken in Kenia
Diese Gerichte musst du probieren!
Entdecke Kenia
8 Regionen, Städte und Highlights in Kenia
Städte
Kakamega
Kakamega ist die Hauptstadt des Kakamega County im Westen Kenias und das Tor zum Kakamega Rain Forest — dem letzten Überrest eines tropischen Regenwaldes in Kenia, der einst ganz Zentralafrika bedeckte. Dieser einzigartige Wald liegt direkt am Aequator und ist ein Biodiversitäts-Hotspot von globaler Bedeutung. Der Kakamega Forest ist Heimat von über 380 Vogelarten, 400 Schmetterlingsarten und 7 Primatenarten, darunter die seltenen Blauaffen und Schwarz-Weiß-Stummelaffen (Colobus). Viele der hier lebenden Arten kommen nur in diesem Waldgebiet vor und sind sonst nur in den Regenwälder Westafrikas zu finden — ein lebendes Fossil der Erdgeschichte. Die Wanderwege durch den Wald führen vorbei an Riesenbäumen, Farnen, Orchideen und riesigen Brettwurzeln. Der Isiukhu-Wasserfall inmitten des Waldes ist ein beliebtes Ausflugsziel. Vogelbeobachter kommen aus aller Welt hierher, um endemische Arten wie den Turnerwebervogel oder den Blaurötel zu sichten. Die Luhya-Kultur prägt die Region: Das Volk der Luhya ist die zweitgrößte Volksgruppe Kenias. Ihre traditionelle Musik mit den berühmten Isukuti-Trommeln, der Stierkampf (Bullfighting) als kulturelle Tradition und die herzliche Gastfreundschaft machen Kakamega zu einem authentischen Erlebnis abseits der Safari-Touristenrouten.
Kisumu
Kisumu ist die drittgrößte Stadt Kenias und liegt am Nordostufer des Viktoriasees — des größten Sees Afrikas und zweitgrößten Süßwassersees der Welt. Die Stadt am Aequator war historisch der westliche Endpunkt der britischen Uganda-Eisenbahn (Lunatic Express) und entwickelte sich zu einem bedeutenden Handelshafen. Das Kisumu Impala Sanctuary liegt direkt am Stadtrand am Seeufer und bietet eine einzigartige Kombination aus Tierbeobachtung und Stadterlebnis: Impalas, Hippos, Krokodile und über 100 Vogelarten leben in diesem kleinen, aber feinen Schutzgebiet. Von der Uferpromenade aus kann man Hippos beim Grasen in der Abenddämmerung beobachten. Die Ndere Island im Viktoriasee ist ein Nationalpark, der per Boot von Kisumu aus erreichbar ist: Hippos, Krokodile, Impalas und eine spektakuläre Vogelwelt auf einer unberührten Insel. Die Überfahrt bietet Ausblicke auf die Fischerboote der lokalen Luo-Fischer, die mit traditionellen Methoden Tilapia und Nilbarsch fangen. Der Kit Mikayi (Weinender Stein) ist eine beeindruckende natürliche Felsformation ca. 30 km westlich der Stadt: Drei übereinander balancierte Granitfelsen, die in der Luo-Mythologie eine bedeutende Rolle spielen. Die Dunga Wetlands am Seeufer sind ein Ramsar-Schutzgebiet mit Papyrus-Sümpfen, seltenen Vogelarten und Bootstouren durch die Kanäle.
Mombasa
Mombasa ist Kenias zweitgrößte Stadt und das Tor zu den paradiesischen Stränden der kenianischen Küste. Die historische Hafenstadt auf einer Koralleninsel am Indischen Ozean verbindet afrikanische, arabische und portugiesische Einflüsse zu einer kulturellen Mischung, die in Ostafrika einzigartig ist. Die Altstadt ist ein faszinierendes Labyrinth aus engen Gassen, geschnitzten Suaheli-Holztüren und Korallensteinhäusern, die Jahrhunderte arabischen und portugiesischen Handels widerspiegeln. Fort Jesus, 1593 von den Portugiesen erbaut und UNESCO-Welterbe, thront über dem alten Hafen und erzählt die wechselvolle Geschichte der Küste — von portugiesischen Eroberern über omanische Sultane bis zur britischen Kolonialherrschaft. Die Strände nördlich und südlich der Stadt gehören zu den schönsten Ostafrikas. Diani Beach, 30 Kilometer südlich, ist ein 17 Kilometer langer Streifen aus puderweißem Sand mit türkisblaüm Wasser und Korallenriffen zum Schnorcheln. Bamburi und Nyali Beach im Norden bieten Resorts direkt am Strand mit Blick auf den Ozean. Die Wassertemperatur liegt ganzjährig zwischen 25 und 29°C. Der Wasini Island Tagesausflug führt zu Dhow-Fahrten auf traditionellen Segelbooten, Schnorcheln mit Delfinen und einem Suaheli-Meeresfrüchte-Festmahl auf der autofreien Insel. Der Haller Park bietet Begegnungen mit Riesenschildkröten und dem berühmten Nilpferd Owen, und der Mombasa Marine National Park schützt Korallenriffe mit beeindruckender Unterwasserwelt. Mombasa ist auch der Endpunkt der legendären „Lunatic Express" — der Eisenbahnlinie von Nairobi zur Küste, die heute als moderner Madaraka Express (SGR) in 4,5 Stunden durch Tsavo-Nationalpark fährt, wo man vom Fenster aus mit etwas Glück Elefanten und Giraffen sieht. Die Kombination aus Safari-Urlaub und Strandtagen macht die Mombasa-Route zur beliebtesten Reiseroute Kenias.
Nairobi
Nairobi, die Hauptstadt Kenias, ist die einzige Großstadt der Welt, die einen echten Nationalpark innerhalb ihrer Stadtgrenzen besitzt: Im Nairobi National Park grasen Giraffen, Zebras und Nashhörner vor der Kulisse moderner Wolkenkratzer — ein surreales Bild, das Nairobis einzigartige Position zwischen Wildnis und Urbanität perfekt symbolisiert. Das David Sheldrick Elephant Orphanage im Nairobi National Park rettet verwaiste Elefantenbabys und bietet täglich öffentliche Fütterungen, bei denen die verspielten Jungtiere im Schlamm toben — ein herzzerreissendes Erlebnis. Das Giraffe Centre in Langata ermöglicht hautnahe Begegnungen mit den bedrohten Rothschild-Giraffen, die man von Augenhöhe füttern und sogar küssen kann. Das Karen-Blixen-Museum im ehemaligen Farmhaus der Jenseits-von-Afrika-Autorin entführt in die Kolonialzeit. Nairobi ist das wirtschaftliche und kreative Herz Ostafrikas: Der Maasai Market bietet kunsthandwerkliche Schätze, und die Kazuri-Bead-Factory produziert handgefertigten Keramikschmuck. Das Stadtviertel Westlands pulsiert mit Restaurants, die ostafrikanische Küche modern interpretieren — Nyama Choma (Grillfleisch) und Ugali sind Pflichtgerichte. Nairobi ist der ideale Ausgangspunkt für Safaris in die Masai Mara und zum Amboseli-Nationalpark. Juni bis Oktober bietet die beste Safarisaison.
Watamu
Watamu ist ein kleiner Küstenort an Kenias Nordküste, der sich als einer der besten Badeorte Ostafrikas etabliert hat — mit einer überraschend großen italienischen Community, die dem Ort ein mediterranes Flair verleiht. Hier gibt es hervorragende Pizzerien neben Swahili-Garküchen und Chianti neben Tusker-Bier. Der Watamu Marine National Park ist eines der ältesten Meeresschutzgebiete Kenias und beherbergt spektakuläre Korallenriffe, Meeresschildkröten und Delfine. Die Bio-Ken Snake Farm und das Watamu Turtle Watch-Programm sind vorbildliche Naturschutzprojekte. Zwischen Oktober und März kann man Walhaie vor der Küste beobachten. Die Gede Ruins — nur 15 Minuten entfernt — sind die atmosphärischen Überreste einer mittelalterlichen Swahili-Stadt aus dem 12. Jahrhundert, eingewachsen in tropischen Wald mit Affen und Schmetterlingen. Der Mida Creek ist ein geschützter Mangrovenkanal, der bei Kajaktouren und Vogelbeobachtung zur Ruhe einlädt. Sardinia 2 Beach, Turtle Bay und Garoda Beach bieten puderzuckerweißen Sand und warmes, ruhiges Wasser — ideal für Familien. Bei Ebbe entstehen natürliche Pools in den Korallenriffen, in denen man wie in einer Badewanne im Indischen Ozean plantschen kann.
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Kenia gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Afrika und begeistert mit Safari, Natur, Strand und vielem mehr. Die beste Reisezeit für Kenia ist Juli–Oktober (große Migration), Jan–Feb (trocken), wenn das Wetter ideal für Erkundungstouren und Erholung ist. Mit einem Tagesbudget ab 60–100€ (inkl. Safari) (Budget) bis 250–700€ (Luxus) ist Kenia für verschiedene Reisebudgets geeignet.
Von der Hauptstadt Nairobi aus lässt sich Kenia hervorragend erkunden. Die Landessprache ist Swahili, Englisch, die Währung Kenianischer Schilling (KES). Ab Deutschland erreichst du Kenia in ca. 8–9 Stunden. Ob du die kulinarischen Highlights wie Nyama Choma, Ugali, Pilau probieren, die Top-Sehenswürdigkeiten besuchen oder einfach die Atmosphäre genießen möchtest:Kenia hat für jeden Reisetyp etwas zu bieten.
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