Zentralthailand entdecken
Die zentrale Tiefebene Thailands ist das fruchtbarste Gebiet Südostasiens — der Chao-Phraya-Fluss und seine Nebenflüsse bewässern endlose Reisfelder, die Thailand zum weltgrößten Reisexporteur machen. Doch zwischen den Feldern verbergen sich einige der wichtigsten historischen Stätten des Kontinents.
Ayutthaya (1351–1767) war einst eine der größten Städte der Welt — größer als London und Paris. Die Ruinen dieser Handelsmetropole liegen nur 80 km nördlich von Bangkok und sind ein Muss für jeden Thailand-Besucher. Weiter nördlich wartet Sukhothai, die Wiege der thailändischen Zivilisation (gegründet 1238), mit den elegantesten Buddha-Statuen des Landes.
Im Westen führt die Provinz Kanchanaburi in die dschungelbedeckten Berge an der burmesischen Grenze — Schauplatz des berüchtigten Baus der Burma-Eisenbahn im Zweiten Weltkrieg und Heimat des spektakulären Erawan-Wasserfalls. Im Osten öffnet der Khao Yai Nationalpark die Tür zu einer erstaunlichen Tierwelt mit wilden Elefanten, Nashornvögeln und Gibbons.
Und an der Küste des Golfs von Thailand bietet Hua Hin königlichen Charme, hervorragende Meeresfrüchte und Strände ohne den Trubel der Südinseln.
Plane mindestens 7–10 Tage für Zentralthailand ein. Die meisten Ziele sind als Tagesausflug von Bangkok erreichbar, aber ein Mietwagen oder die exzellenten Überlandbusse machen eine Rundreise lohnend.
💡 Tipp
Zentralthailand ist ideal für eine Rundreise mit Mietwagen ab Bangkok. Die Straßen sind gut ausgebaut, die Entfernungen überschaubar (Ayutthaya 1,5 Std., Kanchanaburi 2,5 Std., Hua Hin 3 Std.), und du erreichst Orte, die per öffentlichem Transport schwer zugänglich sind. Internationaler Führerschein erforderlich.