Monsun & Klima
Thailand hat ein tropisches Monsunklima mit drei Jahreszeiten — aber die Wetterbedingungen unterscheiden sich stark zwischen den Regionen:
Die drei Jahreszeiten
- Heiße Trockenzeit (März–Mai): Die heißeste Phase, besonders in Zentral- und Nordthailand. Temperaturen von 35–40°C sind normal, in Bangkok fühlt es sich durch die Luftfeuchtigkeit noch heißer an. April ist der heißeste Monat — und der Monat des Songkran-Wasserfests (13.–15. April), bei dem sich alle gegenseitig mit Wasser übergießen.
- Regenzeit / Monsun (Juni–Oktober): Der Südwestmonsun bringt die Regenzeit. „Regen" bedeutet in Thailand aber selten Dauerregen wie in Deutschland: Typisch sind kurze, heftige Schauer (1–2 Stunden) am Nachmittag, danach klart es auf. Die Natur ist üppig grün, die Tempel leer, die Preise niedrig — für viele die schönste Reisezeit.
- Kühle Trockenzeit (November–Februar): Die touristisch beliebteste Zeit. Angenehme 25–32°C, wenig Regen, niedrige Luftfeuchtigkeit. In Nordthailand (Chiang Mai, Chiang Rai) kann es nachts auf 10–15°C fallen — eine Jacke gehört ins Gepäck.
Regionale Unterschiede
Der entscheidende Unterschied: Golf von Thailand (Koh Samui, Koh Phangan, Koh Tao) und Andamanensee (Phuket, Krabi, Koh Lanta) haben gegenläufige Monsunzeiten:
- Andamanensee: Regenzeit Mai–Oktober, beste Zeit November–April
- Golf von Thailand: Hauptregenzeit Oktober–Dezember, beste Zeit Februar–September
Das bedeutet: Irgendwo in Thailand ist immer gutes Wetter. Wenn es an der Andamanensee regnet, ist der Golf sonnig — und umgekehrt.
💡 Tipp
Die Regenzeit (Juni–Oktober) ist kein Grund, Thailand zu meiden! Die Preise sind bis zu 50 % niedriger, die Touristenmassen verschwinden, und die Natur ist am grünsten und schönsten. Ein kleiner Regenschirm und eine leichte Regenjacke reichen völlig. Nur die Similan-Inseln und einige Andamanensee-Ziele sind während des Monsuns gesperrt.