Geld & Währung
Die Schweiz hat den Schweizer Franken (CHF) — kein Euro! Der Kurs liegt seit Jahren nahe der Parität: 1 CHF ≈ 1,00–1,10 € (schwankt). Für Reisende aus dem Euroraum sind Preise also fast 1:1 umrechenbar, was das Budgetieren erleichtert — und das Schlucken bei den hohen Schweizer Preisen.
Bezahlen
- Kreditkarte: Visa und Mastercard werden fast überall akzeptiert — Hotels, Restaurants, Bergbahnen, Supermärkte, sogar viele Marktstrände. Kontaktloses Bezahlen (NFC) ist Standard.
- Debitkarte: Maestro/V-Pay funktioniert in den meisten Geschäften. Deutsche Girokarten (girocard) oft nur mit Maestro-Funktion.
- Bargeld: Weniger nötig als in Deutschland/Österreich — die Schweiz ist bargeldloser. Trotzdem: kleine Berghütten, Alpen-Käsereien und Wochenmärkte akzeptieren nur Bargeld. 100 CHF in bar als Reserve reicht.
- Euro: Viele touristische Orte akzeptieren Euro (besonders in Grenznähe), geben aber in CHF heraus — zu einem schlechten Kurs. Immer in CHF bezahlen!
Geldautomaten
Bancomaten (Geldautomaten) sind flächendeckend verfügbar. Achtung: Am Automaten immer „Abhebung in CHF" wählen, nie die „Sofortumrechnung in EUR" (DCC) — letztere hat einen versteckten Aufschlag von 3–5 %. Gebühren: Je nach Heimatbank 0–5 € pro Abhebung. DKB und Consorsbank (DE) bieten kostenlose Auslandsabhebungen.
Trinkgeld
In der Schweiz ist Service im Preis inklusive (gesetzlich vorgeschrieben seit 1974). Trinkgeld ist freiwillig, aber üblich: 5–10 % im Restaurant, aufgerundet beim Taxi, 1–2 CHF im Café. Kellner sind in der Schweiz gut bezahlt — Trinkgeld wird geschätzt, aber nicht erwartet.
Achtung
Wähle am Geldautomaten IMMER „Abhebung in CHF" und lass deine Heimatbank den Kurs bestimmen. Die Option „Sofortige Umrechnung in EUR" (Dynamic Currency Conversion) kostet dich 3–5 % mehr — das sind bei 300 CHF schnell 10–15 € unnötige Gebühren.