Praktisches A–Z · Abschnitt 3/4

Gesundheit & Sicherheit

🇲🇪 Montenegro Reiseführer

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Gesundheit & Sicherheit

Gesundheit

Montenegro hat ein grundlegendes Gesundheitssystem — in den Städten gibt es Krankenhäuser und Arztpraxen, die medizinische Versorgung ist aber nicht auf westeuropäischem Niveau. Für ernstere medizinische Probleme ist oft ein Transfer nach Podgorica oder sogar ins Ausland nötig. Keine besonderen Impfungen erforderlich — Standard-Impfungen (Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A) sollten aktuell sein.

  • Reisekrankenversicherung — Dringend empfohlen! Montenegro hat kein Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport kostet ab 10€/Jahr und ist unverzichtbar.
  • Apotheken (Apoteka) — In allen Städten vorhanden, gut sortiert und oft mit englischsprachigem Personal. Viele Medikamente sind rezeptfrei erhältlich.
  • Trinkwasser — In den meisten Küstenstädten (Kotor, Budva, Herceg Novi) und in Podgorica ist das Leitungswasser trinkbar. Im Hinterland und in ländlichen Gebieten: sicherheitshalber Flaschenwasser verwenden.
  • Sonnenschutz — Die Sonne an der Adria ist im Sommer intensiv. Sonnencreme (LSF 30+), Hut und viel Wasser sind Pflicht — Sonnenstich und Sonnenbrand sind die häufigsten „Gesundheitsprobleme" bei Touristen.

Sicherheit

Montenegro ist ein sicheres Reiseland. Gewaltkriminalität gegen Touristen ist extrem selten. Die größten Risiken sind eher praktischer Natur:

RisikoBewertungHinweis
KriminalitätNiedrigGelegenheitsdiebstahl in Budva/Kotor im Sommer
StraßenverkehrMittelAggressive Fahrer, enge Bergstraßen, fehlende Leitplanken
NaturgefahrenMittelGewitter in den Bergen, starke Meeresströmungen, Hitze
WildtiereNiedrigSchlangen (Hornotter) in den Bergen, Seeigel im Wasser

Notruf: 112 (europaweit, funktioniert für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst). Polizei direkt: 122. Rettungsdienst: 124.

Achtung

Im Meer: Seeigel (ježevi) kommen an felsigen Küstenabschnitten häufig vor. Badeschuhe sind an Fels- und Kiesstränden dringend empfohlen! Bei Tritt auf einen Seeigel: Stacheln vorsichtig mit Pinzette entfernen, Essig desinfizieren. Bei Entzündung: Arzt aufsuchen.

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