Musik & Tanz · Abschnitt 2/3

Buena Vista Social Club

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Buena Vista Social Club

1996 brachte der amerikanische Gitarrist Ry Cooder eine Gruppe vergessener kubanischer Musiklegenden in den Egrem-Studios in Havanna zusammen — Musiker, die in den 1940ern und 50ern Stars gewesen waren und nach der Revolution in Vergessenheit geraten waren. Das Ergebnis war das Album „Buena Vista Social Club" — eine Aufnahme, die die Welt im Sturm eroberte.

Ibrahim Ferrer (Sänger, damals 71, arbeitete als Schuhputzer), Compay Segundo (Gitarrist, 89, bereits im Ruhestand), Rubén González (Pianist, 77, hatte kein Klavier mehr) und Omara Portuondo (Sängerin, damals 66, die einzige noch Lebende) — sie alle wurden über Nacht zu Weltstars. Wim Wenders' Dokumentarfilm (1999) machte sie noch berühmter.

Das Album verkaufte über 8 Millionen Exemplare und löste eine weltweite Begeisterung für kubanische Musik aus. Es brachte den Son zurück ins Bewusstsein und machte Kuba zum Sehnsuchtsort für Musikliebhaber.

Die Egrem-Studios (Calle San Miguel, Centro Habana) können besichtigt werden — gelegentlich gibt es hier Konzerte. Der Buena Vista Social Club als Club existiert nicht mehr (das Gebäude wurde abgerissen), aber der Name lebt als Konzept und Marke weiter.

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