Etikette-Kurzguide
Die wichtigsten Do's und Don'ts auf einen Blick:
✅ Do's
- Schuhe ausziehen beim Betreten von Häusern, Tempeln, Ryokans, manchen Restaurants (achte auf den Genkan/erhöhten Bereich)
- Verbeugung beim Grüßen, Danken, Entschuldigen (leichte 15° reicht für Touristen)
- Leise sein in Zügen, Tempeln, Onsen
- Schlange stehen — immer ordentlich, nie vordrängeln
- Müll mitnehmen — öffentliche Mülleimer sind selten. Japaner tragen ihren Müll nach Hause (oder zum Konbini)
- Beide Hände benutzen beim Geben und Nehmen (Geld, Visitenkarten, Geschenke)
❌ Don'ts
- Trinkgeld geben — NIE! Wird als Beleidigung empfunden. Service ist selbstverständlich in Japan.
- Im Gehen essen — gilt als unhöflich (Ausnahme: Festivalstände und Märkte)
- Stäbchen in den Reis stecken — erinnert an Beerdigungsrituale. Stäbchen immer auf die Ablage legen.
- Nase schnäuzen in der Öffentlichkeit — besser diskret Hochziehen (ja, wirklich)
- Laut telefonieren im Zug — Telefon auf Mana Mōdo (Manieren-Modus/stumm)
- Auf Tatami mit Schuhen treten — absolutes Tabu
💡 Tipp
Das Wichtigste: Japaner wissen, dass Touristen die Regeln nicht kennen, und sind äußerst nachsichtig. Ein aufrichtiges „Sumimasen" (Entschuldigung) mit leichter Verbeugung löst fast jede Situation. Dein Versuch, die Regeln zu beachten, wird geschätzt.