Cobán & die Verapaces
Cobán ist die Hauptstadt des Departamento Alta Verapaz und das Tor zur wilden, grünen Welt der Verapaces — einer Region aus Nebelwäldern, Flüssen, Höhlen und einer der regenreichsten Gegenden Guatemalas. Cobán selbst ist keine Schönheit, aber ein wichtiger Zwischenstopp und die Basis für einige der besten Natur-Erlebnisse des Landes.
Highlights
- Biotopo del Quetzal: Dieses Schutzgebiet 50 km südlich von Cobán ist einer der besten Orte, um den Quetzal zu sehen — den heiligen Vogel der Maya mit seinem smaragdgrünen Gefieder und den bis zu 60 cm langen Schwanzfedern. Er ziert die guatemaltekische Flagge und Währung. Beste Chance: Februar–April (Brutzeit), frühmorgens (6–7 Uhr). Eintritt: 40 GTQ, Wanderwege: 2–4h.
- Kaffee-Fincas: Die Verapaces produzieren exzellenten Kaffee — besonders Cobán-Kaffee (Robusta und Arabica). Besuche eine der Fincas für eine Führung durch die Produktion.
- Grutas de Lanquín: Ein Höhlensystem bei Lanquín mit Stalaktiten und einem unterirdischen Fluss. Am beeindruckendsten bei Sonnenuntergang, wenn Tausende Fledermäuse ausfliegen. Eintritt: 30 GTQ.
- Orchideen: Die Verapaces sind ein Orchideen-Paradies — über 800 Arten sind hier heimisch. Im Vivero Verapaz in Cobán kannst du Hunderte Orchideenarten bestaunen (besonders während der Blüte November–Januar).
Praktisches
Anreise Cobán: Bus ab Guatemala-Stadt (4–5h, ca. 8€), Shuttle ab Antigua (4–5h, ca. 15€). Cobán ist der logische Zwischenstopp zwischen dem Hochland und Semuc Champey/Petén.
Klima: Cobán ist berüchtigt für seinen Regen — es regnet hier an über 250 Tagen im Jahr. Die Einheimischen scherzen: „In Cobán gibt es 13 Monate, und alle regnet es." Pack eine gute Regenjacke ein!