Sicherheit
Allgemeine Sicherheitslage
Georgien ist ein sehr sicheres Reiseland — eines der sichersten im gesamten postsowjetischen Raum. Die Kriminalitätsrate ist niedrig, Gewaltkriminalität gegen Touristen praktisch unbekannt. Die Polizei wurde nach der Rosenrevolution 2003 komplett reformiert und genießt hohes Vertrauen. Korruption bei der Polizei, einst allgegenwärtig, ist nahezu ausgerottet.
Sicherheitszonen
| Zone | Bewertung | Hinweis |
|---|---|---|
| Tiflis & Touristenzentren | Sehr sicher | Normale Vorsicht wie in jeder Großstadt |
| Kaukasus-Hochgebirge | Sicher | Alpine Risiken beachten (Wetter, Terrain) |
| Kachetien & Kutaisi | Sehr sicher | Ländliche Idylle |
| Batumi | Sicher | Nachts am Strand aufpassen |
| Abchasien | Meiden | De-facto russisch kontrolliert, Einreise illegal |
| Südossetien | Meiden | De-facto russisch kontrolliert, Einreise illegal |
Worauf achten?
- Verkehr: Die größte reale Gefahr in Georgien. Fahrstil ist aggressiv, Unfallrate hoch. Als Fußgänger vorsichtig sein — Zebrastreifen werden nicht immer respektiert.
- Taschendiebstahl: Selten, aber in belebten Touristenzonen (Altstadt Tiflis, Batumi Boulevard) möglich. Wertsachen nicht offen tragen.
- Politische Demonstrationen: In Tiflis (besonders vor dem Parlament) kommt es gelegentlich zu Demonstrationen. In der Regel friedlich, aber Menschenmengen meiden.
- LGBTQ+: Georgien ist leider konservativ in diesem Bereich. Die Gesellschaft ist traditionell und die orthodoxe Kirche hat großen Einfluss. Tiflis hat eine kleine, aber lebendige LGBTQ+-Szene (besonders im Clubbereich), aber öffentliche Zuneigungsbekundungen sollten vermieden werden.